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Heinkel He 162A-2

1:48, TAMIYA, gebaut von Andreas Beck

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Die Heinkel He 162 sollte als ein kleiner Jagdeinsitzer - als sogenannter "Volksjäger" gebaut werden, dessen Höchstgeschwindigkeiten bei ca. 1000 km/h  liegen sollte. Als das RLM Anfang September 1944 eine Ausschreibung für einen Strahlenjäger mit einem Triebwerk herausgab, reichte Heinkel seinen Entwurf  als erster beim RLM ein. Bei Heinkel lief bereits am Anfang Dezember 1944 der erste Prototyp vom Band. Die He 162 V-1 absolvierte am 8.12.1944 ihren Erstflug, stürzte aber am 10. Dezember bei einem Flug aus etwa 100 m Höhe ab. Bis zum 16. Januar 1945 waren auch die V-3 und V-4 fertig.

Unter anderem erhielt das JG1 noch kurz vor Kriegsende einige Exempare zur Erprobung.

Ein wahrer Modellbauspaß, ohne Ärger mit Passungenauigkeiten, unkorrekten Dimensionen und einer schwachen Oberflächengestaltung. Das alte Modell von Dragon hat seine Dienste getan, seine wesentlichen Minuspunkte sind der zu lange Rumpfvorderteil und entsprechend der zu kurze Hinterrumpf, der falsche Rumpfquerschnitt (v.a. im Bereich der Waffenanlage) und die zu große Spannweite der Höhenflosse. Ergänzt werden sollten die im Kit fehlenden Sitzgurte und die Funkantenne auf der Rumpfunterseite, das Pitotrohr aus dem Bausatz ist zu dick und sollte selbst gefertigt werden, ebenso der DF-Loop. Die Decals des Bausatzes sind in ihrer Qualität bei Verwendung von Set und Sol absolut o.k.. Die Tarnung ist ein leidiges Thema. Alle zeitgenössischen Farbaufnahmen sind von schlechter Qualität und lassen keine hundertprozentigen Schlüsse zu. Einzig wenige originale Reste, die im Luftwaffenmuseum Gatow verwahrt werden zeigen eindeutig die Verwendung von Dunkelgrün RLM 71. Ob das für alle hergestellten Maschinen zutrifft, erscheint sehr fraglich. Dieses Modell wurde zunächst mit Autoprimer/-füller grundiert, dann geglättet (Micromesh) und anschließend mit Acrylfarben lackiert (hier Schmincke) und nach Korrekturen mit Johnsons Klear (Future) im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt gespritzt . Nach einer abermaligen Glättung bzw. Polieren wurden die Decals aufgebracht , in die Gravuren mit Terpentin verdünnte klassische Lackfarbe (XtraColor Dunkelgrau) aufgebracht und Gebrauchsspuren aufgespritzt. Das Abschlussfinish entstand unter Verwendung von Marabu aqua Klarlack (für Seidenmalerei), eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Lacken aus dem Modellbausektor.

Aktualisierung: 01/01/2011 - 13:57

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