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Albatros D.Va

1:32, WINGNUT WINGS, gebaut von André Kröcher

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WWW Luftschraubenwerk Wolff Berlin Waidmannslust,

 

steht auf einem alten Holzpropeller aus dem Jahr 1917. Ein Pilot unserer Fliegertruppe brachte ihn 1918 mit nach Hause. Sein Sohn überließ ihn mir kürzlich mit der Bitte, für seinen Erhalt zu sorgen. Gegenwärtig ziert diese Luftschraube meine kleine Sammlung von Modellflugzeugen im Maßstab 1/32, jedoch befand sich bis vor kurzem kein Modell jener Epoche darunter, in der besagte Luftschraube zum Einsatz kam. Seit einiger Zeit bringt ein Modellhersteller aus dem fernen New Zealand Flugzeugbausätze des I. Weltkrieges im Maßstab 1/32 auf den Markt.

 

 

Unter dem klangvollen Namen - Wingnut Wings - entwickelt eine Gruppe Luftfahrtenthusiasten einen Bausatz nach dem anderen und das in exzellenter Qualität! Hier wurde einer wirklichen Nachfrage entsprochen. Der Erfolg dieser tollen Bausätze stimmt zuversichtlich. Nach dem Erwerb einiger Kits entschloss ich mich zum Bau eines Albatros D.Va. Dieser bekannte Jagdeinsitzer hebt sich mit seiner eleganten Form von anderen Konstruktionen dieser Ära ab. Fliegende Drahtverhaue wie der LVG Schlachtflieger und der Gothabomber, deren Größe auch sehr viel mehr Aufwand zum Bau erfordern werden, sollen später einmal folgen.

 

 

Der Bau dieser WW Kits ist nicht ganz einfach und sehr zeitaufwändig. Der Rumpf erhielt eine Holzoberfläche, dargestellt mit Hilfe von Ölfarben, diese brauchen lange Trocknungszeiten. Die Hoheitszeichen von 1917 sind aufgespritzt. Meine D.Va mit dem Kennzeichen D.7327 der Seefrontstaffel 1 ist noch ungetarnt mit den alten kaiserlichen Kreuzen an Rumpf und Tragflächen. Ab 1918 wurden schlichte Balkenkreuze über die alten Kreuze gemalt und Tarnfarben auf die hellen Holzrümpfe gestrichen. Der Pilot Lothar Weiland hatte an seiner Maschine an beiden Rumpfseiten ein riesiges HK, welches hier nicht gezeigt werden kann. Ein Zusammenhang mit dem späteren III. Reich besteht nicht. Nach Beschuss durch Sopwhit Camel der 213. englischen Sqn am 30. Juli 1918, musste Weiland seinen Albatros notlanden. In Folge seiner Verwundung bei diesem Luftkampf verlor Lothar Weiland  sein linkes Bein.

 

 

Eine Pilotenfigur kann nach Belieben in den offenen Sitz hinter den Steuerknüppel gesetzt werden. Hierzu kam ein angepasster Resinpilot der Firma PJ Production aus Belgien zur Anwendung. Im sehr detaillierten Mercedesmotor habe ich einen 1,5 Volt Elektromotor eingebaut um nach Bedarf den Propeller drehen lassen zu können. Eine kleine überflüssige Spielerei, da der Propeller viel zu schnell dreht und damit unrealistisch wirkt. Erst mit schwacher Batterie wirkt das einigermaßen akzeptabel. Für die Verspannung der Tragflächen holte ich mir Rat bei unserem  sehr erfahrenen Clubmitglied Bill, der die hilfreiche kleine Skizze anfertigte. Bill hat bereits mehrere Doppeldecker im Maßstab 1/32 gebaut, die meisten davon als kompletten Eigenbau. Thank you Bill! 

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Aktualisierung: 24/12/2011 - 14:19

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