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M60 A3 RISE

1:35, ACADEMY, gebaut von Gregor Buchholz

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Der M60 ist eine Weiterentwicklung des M48. Zum Zeitpunkt seiner Einführung stellte er einen großen Schritt nach vorn in Sachen Beweglichkeit, Feuerkraft und Schutzwirkung dar. Ab Mitte der 1960er-Jahre wurden diverse Änderungen am M60 vorgenommen; Darunter zählte ein Stabilisierungssystem für die Waffenanlage, neue Ketten und Motor. Mitte der 80-er Jahre wurde der Panzer u. a. mit Restlichtverstärker sowie einer Reaktivpanzerung versehen. Die Modelle trugen die Bezeichnung M60 A3 RISE (RISE- Reliability-Improved-Selected-Equipment, PASSIVE). Nach Einführung des M1 Abrams wurden die Fahrzeuge primär bei den MARINES sowie NATIONAL GUARD verwendet und nahmen erfolgreich an der Operation Desert Storm 1991 teil. Zu diesem Zweck wurden einige M60 mit Räumschildern zum Durchbrechen von Sandwällen ausgestattet.

 

Das Modell des M60 stammt von ACADEMY. Auch wenn die Passgenauigkeit durchweg in Ordnung ist, fehlen diverse Teile der Räumschildanlage (Druckbehälter, Leitungen und Ölkompressor), andere Details sind eher grob und ungenau abgebildet. Um den Umbauaufwand im Rahmen zu halten, habe ich in meinem Modell deshalb lediglich die Entriegelung des Räumschildes auf der Frontpanzerung nachgebildet, da man die anderen Teile unter der Panzerwanne eh nur schwer erkennt. Typisch für ACADEMY ist auch die etwas lasche Orginaltreue. Wer will kann hier mit Zurüstteilen von VERLINDEN, BLACK DOG und LEGEND den M60 sicherlich aufbessern. Da die Vinylketten extrem „Spielzeugmässig“ aussahen, wurden sie gegen T-412 Einzelgliederketten von AFV CLUB ersetzt.

 

Die Lackierung erfolgte mit TAMIYA NATO-Farben, aufgrund des rauen Truppenalltags der MARINES habe ich aber die Farben stark aufgehellt, um das Alter der Lackierung besser abzubilden. Anschliessend erhielt das Modell diverse Washings mit Sandfarben (Ölbasiert) und Pigmenten von MIG. Das Räumschild wurde mit mehreren Schichten MIG-Pigmente behandelt und zum Schluss mit Graphitpulver akzentuiert.

 

Die zur Zeit von Desert Storm üblichen persönlichen Ausrüstungsgegenstände der Besatzung stammen von TAMIYA, CMK und VERLINDEN.

 

Alles in allem ein stimmiger Bausatz, der allerdings für „Nietenzähler“ absolut nicht geeignet ist. Hier ist das Modell von TAMIYA eine deutlich bessere Alternative.


Aktualisierung: 17/10/2015 - 17:17

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